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Prämienlohn

Autor: Tobias Egli / am

Prämienlohn bietet als flexibler Lohnbestandteil ein leistungsabhängiges Salär, das Beschäftigte zu mehr Effizienz motiviert.

Prämienlohn kann motivierend wirken und die Produktivität von Mitarbeitern fördern. Er ist Bestandteil des Lohns und daher steuer- sowie AHV-pflichtig.

Was ist ein Prämienlohn?

Prämienlohn stellt eine besondere Art von Leistungslohn dar. Dabei werden Arbeitnehmer zusätzlich zu ihrem fixen Lohn mit Prämien entlohnt. Diese beruhen auf messbaren Ergebnissen für besondere Leistungen. Der Grundlohn darf den gesetzlichen Mindestlohn nicht unterschreiten.

Welche Arten von Prämienlohn gibt es?

Es existieren verschiedene Arten von Prämienlohn:

  • Güteprämie (für qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse)
  • Mengenprämie (für zahlenmässig grosse Arbeitsergebnisse)
  • Anwesenheitsprämie (für seltene Abwesenheiten)
  • Terminprämie (für das Einhalten von Terminen)
  • Ideenprämie (für Vorschläge zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe)
  • Durchhalteprämie (für die Treue zum Unternehmen kurz vor dessen Schliessung)

Wie berechnet man Prämienlohn?

Im Fall der Mengenprämie wird der Prämienlohn wie folgt ermittelt:

Stückprämie x Stückzahl = Prämienlohn

In jedem Fall wird der Prämienlohn auf den Grundlohn aufgeschlagen und ist somit Teil vom Bruttolohn.

Wer bekommt Prämienlohn?

Prämienlohn als Lohnform kommt in Produktion, Forschung, Vertrieb und Entwicklung vor. Er muss durch den Arbeitsvertrag, Gesamtarbeitsvertrag oder die Betriebsvereinbarung geregelt sein. Da die Vergütung durch Prämienlohn gesundheitliche Gefahren bergen kann, ist sie für Jugendliche, Schwangere und Fahrpersonal verboten.

Wird Prämienlohn versteuert?

Prämienlohn ist als Einmalzahlung stets steuer- und AHV-pflichtig. Er gilt als sonstiger Bezug, der nicht regelmässig ausgezahlt wird, und ist im aktuellen Lohnausweis aufzuführen.

Was sind die Vorteile von Prämienlohn?

Die Vorteile von Prämienlohn sind:

  • monetärer Anreiz für bessere Qualität oder Leistung
  • Stressbelastung durch degressive Prämien steuerbar
  • Sinnerfüllung und Identifikation der Beschäftigten mit dem Arbeitgeber

Was sind die Nachteile von Prämienlohn?

Die Nachteile von Prämienlohn sind:

  • hoher Verwaltungs- und Erfassungsaufwand in der Lohnbuchhaltung
  • mögliche Rivalitäten unter Angestellten
  • Kündigungen durch dauerhafte Arbeitsbelastung

Wer bekommt Prämienlohn?

Prämienlohn erhalten Dienstleistende und Arbeitnehmer, die quantitative oder qualitative Mehrarbeit leisten. Die Prämie muss also dann gewährt werden, wenn mehr oder bessere Leistungen erbracht wurden.

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