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Friseur

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Durchschnittslohn: Friseur

Friseur Lohn

Der Beruf Friseur fällt unter den Bereich der Dienstleistungen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Voraussetzungen der Mensch für dieses Tätigkeitsfeld mitbringen sollte, welche Aufgaben täglich anfallen und welche Möglichkeiten man hat, Karriere zu machen. Als Basis dieses Textes soll die Ausbildung dienen, die man für dieses Berufsfeld benötigt.

Welche schulischen Voraussetzungen braucht es?

Friseur bzw. Coiffeur kann jeder Mensch theoretisch ganz ohne Schulabschluss lernen. In Deutschland starten rund 33 Prozent aller Auszubildenden mit einem Mittelschulabschluss in die Berufsausbildung. Das haben Untersuchungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ergeben.

Ist diese Ausgangslage gegeben, dann bedarf es eben einer Grundausbildung (nach der Eidg. Verordnung vom 14.9.2011), die auf insgesamt zwei Jahre angelegt ist (Zum Vergleich: In Deutschland dauert die Ausbildung drei Jahre). Wichtig ist, dass die Ausbildung in einem Coiffeurgeschäft bzw. bei einem Friseur stattfindet. In der Schweiz gibt es dafür die berufliche Praxis, ebenso wie die schulische Bildung, die an einem Tag pro Woche Teil der Ausbildung ist. An diesem einen Tag besucht der Auszubildende dann die Berufsfachschule.
Die Berufsausbildung beinhaltet verschiedene Fächer, welche wie folgt unterteilt werden:

  1. Betreuen von Kunden
  2. Schamponiere + Pflegen der Kopfhaut und der Haare von Kunden
  3. Haare schneiden (je nach Absprache)
  4. Haare in Form und Farbe verändern (je nach Absprache)
  5. Formen und Frisieren (je nach Absprache)
  6. Pflege und Organisation des Arbeitsplatzes (je nach Absprache)

Zudem bietet diese Ausbildung auch die Option, überbetriebliche Kurse zu absolvieren. In diesen soll das Lernen des Azubis auf praktischer Ebener und die Vertiefung von beruflichen Grundlagen geschult werden.

Nach zwei Jahren bekommt der Azubi / die Auszubildende dann das Eidg. Berufsattest ­Coiffeur/Coiffeuse EBA ausgestellt und darf sich Friseur schimpfen.
Dies ist die Voraussetzung in Sachen schulische Ausbildung. Gleichzeitig gibt es aber auch Fähigkeiten, die jemand, der sich gerne zum Friseur ausbilden lassen will, mitbringen muss bzw. mitbringen sollte.

Welche Interessen braucht es?

Zur sogenannten Vorbildung (Schule mit Grund­anforderungen abgeschlossen) wurden bereits alle wichtigen Informationen genannt. Doch natürlich ist es das Ziel für jedermann, auch nur einen Beruf auszuüben, der einem auch Spass macht. Ist man beispielsweise eher in sich gekehrt und nicht offen gegenüber anderen Menschen, ist der Beruf Coiffeur möglicherweise nicht der richtige. Denn hier treffen Sie oft auf neue Gesichter, müssen sich die Kunden merken, immer höflich bleiben und einen möglichst guten Eindruck hinterlassen.

Diese Interessen benötigen Sie, wenn Sie als Friseur erfolgreich sein wollen:

  1. Sie sollten ein gewisses Interesse an Schönheit und Mode mitbringen, um Kunden beraten und Ihnen eine ehrliche Meinung geben zu können
  2. Sie benötigen ein gutes Auge für Formen und Farben, um den Schnitt ideal setzen zu können
  3. Oft muss es schnell gehen: Geschickte Hände und flinke Finger sind gefragt. Dennoch wird auch der Sinn für Sauberkeit gefordert.
  4. Wie bereits gesagt: Sie brauchen definitiv Freude am Kontakt mit Menschen und eine gute Kommunikationsfähigkeit. Das wird Ihnen sicherlich helfen!
  5. Nicht zu unterschätzen: Als Coiffeur sind auch ein gesunder Rücken bzw. gesunde Füsse und Beine notwendig. Denn: Sie arbeiten im Stehen und das oft den ganzen Arbeitstag lang.
  6. Sie haben Kundenkontakt: Das bedeutet auch, dass Sie keine Allergien mitbringen dürfen bzw. keine Überempfindlichkeit der Haut vorliegen darf. Zweiteres liegt daran, dass Sie auch den Umgang mit chemischen Produkten, Shampoos und Pflegemitteln gewohnt sein müssen.

Welche Aufgaben fallen an?

Natürlich fragt man sich, wie denn ein alltäglicher Arbeitstag eines Coiffeurs oder einer Coiffeuse so aussieht. Generell ist die Basis eines Arbeitstages ein Terminkalender, nach welchem Kunden zu verschiedenen Uhrzeiten in den Salon kommen, um sich die Haare schneiden, färben oder verpflanzen zu lassen. Der Coiffeur empfängt den Kunden zum vereinbarten Termin, bringt ihn gleich zu Beginn an seinen Platz oder fragt ihn, ob er denn während der Wartezeit denn ein Getränk haben möchte. Wichtig ist: immer für eine freundliche Atmosphäre sorgen.

Danach ist die Kommunikation entscheidend: Jeder Friseur muss den Kunden nach dessen Wünschen fragen, damit man als Auftragnehmer auch weiss, wie die Haare am Ende des Termins aussehen sollen. In Ausnahmefällen kann es sein, dass der Kunde eine umfassende Beratung (Beratung über mögliche Haarschnitte und Haarfarben) wünscht. Dann kann der Friseur entweder nach eigenem Wissensstand Auskunft geben oder den Chef bzw. die eigene Chefin zu Rate ziehen. So werden nach und nach die einzelnen Steps bzw. Arbeitsschritte gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet, um schlussendlich auf ein Ergebnis hinzuarbeiten.

In den meisten Fällen beginnt die Arbeit dann so wirklich, wenn die Haare der Kundin (oder in Sonderfallen auch des Kunde) zu waschen sind. Der Coiffeur hat ein Shampoo auszuwählen, welches zum Haartyp und zur Kopfhaut passt. Wichtiges Motto dabei: Möglichst sparsam schamponieren und die Kopfhaut dabei massieren. So erzeugen Sie beim Kunden direkt ein Wohlfühlgefühl.

Die nächste Aufgabe ist dann der direkte Umgang mit der Frisur des Kunden. Je nach Anweisung der Kunden bzw. auch des Vorgesetzten gestaltet der Coiffeur die Frisur, immer unter Berücksichtigung der Körper- und Gesichtsform. Ob waagrecht, diagonal, in Stufen, gleichmässig oder effiliert - der Coiffeur> schneidet dann die Haare. Doch damit nicht genug, denn viele Kunden sind heutzutage etwas anspruchsvoller und wollen ihre Kopfpracht nicht nur geschnitten haben. Auch das Färben, Tönen, Locken, Strecken und Föhnen zählt zu den Aufgaben. Sie können zu guter Letzt mit dem Spiegel überprüfen, ob der Kunde zufrieden ist. Wenn ja, bilden Haarpflegeprodukte (Spray/Spülungen) den Abschluss. Ausserdem sind rund um die Kundenbetreuung die Punkte der Pflege von Werkzeugen (Schere/Bürste) und die Einhaltung der Arbeitssicherheitsvorschriften wichtig.

Wie stehen die Karriere-Möglichkeiten?

In diesem Beruf haben Sie später keine allzu grossen Chancen, keine Karriere zu machen.
Der Verdienst als ausgelernter Friseur ist von unterschiedlichsten Einflussfaktoren abhängig. Die Aus- und Weiterbildung, die Berufserfahrung und der Grad der Verantwortlichkeit, die ein Coiffeur an seinem Arbeitsplatz und in dem dortigen Umfeld übernimmt. Branche und Region sind ebenfalls mitentscheidend. Zudem muss klar zwischen tarifgebundenen Verträgen und nichttarifgebundenen Verträgen unterschieden werden. Denn bei ersterem richtet sich das Gehalt nach den vertraglichen Vereinbarungen, bei zweiter kann der Coiffeur mit dem Arbeitgeber den Lohn verhandeln.

Die durchschnittliche Ausbildungsvergütung bei tarifgebundenen Verträgen liegt bei 450 Euro (1. Lehrjahr), 550 Euro (2. Lehrjahr) und 700 Euro (3. Lehrjahr) - der Lohn in Deutschland versteht sich. In der Schweiz verdient man als ausgelernter Friseur durchschnittlich 3.620 Schweizer Franken als Gehalt pro Monat.

Übrigens: AHV ist eine Kasse bzw. ein Dienstleistungszentrum für die Mitglieder von Coiffure Suisse, in der die Pensionskasse Coiffure & Esthétique geregelt ist. Die AHV ist der bedeutendste Pfeiler in der Schweiz (Alters- und Hinterlassenenvorsorge) und für alle obligatorisch. Im Jahr 2019 muss bzw. musste jeder Schweizer eine maximale Einzelrente 2370 Franken pro Monat in die Pensionskasse einzahlen.

FAQ zu Lohn und Gehalt