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Agraarwissenschaftler

71.494 - 101.390 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Agraarwissenschaftler 6.768 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 5.500 und 7.799 CHF im Monat.

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Durchschnittslohn: Agraarwissenschaftler

Agrarwissenschaftler Einkommen

Im Durchschnitt verdient ein Agrarwissenschaftler 7200 CHF pro Monat. Jedoch die Meisten Agrarwissenschaftler zwischen 6120 CHF und 8320 CHF Monatslohn erhalten. Ähnliche Einkommen wie der Agrarwissenschaftler bekommen auch der Gaertner oder Bauprojektleiter. Die Löhne können aber nach Branche, Region, Ausbildung stark variieren. Damit du deinen Einkommen genau berechnen kannst, haben wir einen Einkommenrechner erstellt. Jetzt genauen Lohn für Agrarwissenschaftler berechnen

Beruf Agraarwissenschaftler

Die Agraarwissenschaften, auch als Agronomie bezeichnet, beschäftigen sich mit Themenstellungen zur landwirtschaftlichen Produktion menschlicher und tierischer Nahrungsmittel und zu den nachwachsenden Rohstoffen. Wie kann die wachsende Weltbevölkerung künftig ernährt werden? Wie beeinflusst der Klimawandel die Landwirtschaft? Welchen Einfluss hat die landwirtschaftliche Produktion auf die Umwelt und die Lebensqualität auf dem Planten? Das sind nur einige wichtige Fragen, die die Agraarwissenschaften aufgreifen. Die Disziplin teilt sich in die Fächer Pflanzenanbau, Nutztierhaltung und Agraarökonomie. Als ihr Begründer gilt Albrecht Daniel Thaer. Der 1752 in Celle geborene Arzt und Polywissenschaftler lernte bei einem Besuch in Großbritannien die Methoden der damals sehr fortschrittlichen Englischen Landwirtschaft kennen und begann danach, sich wissenschaftlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Ausbildung

Der Beruf setzt ein Hoschulstudium voraus, das entweder an der Fachhochschule oder an der Universität abgeschlossen werden kann. Für ein Studium an der Universität ist ein gymnasialer Maturitätsauschweis erforderlich, für die Fachhochschule ist auch die Berufsmaturität ausreichend. Sowohl an der Universität als auch an den Fachhochschulen ist der Studienverlauf konsekutiv aufgebaut. Zunächst muss ein sechssemestriges Bachelorstudium absolviert werden. Der Bachelor gilt bereits als berufsqualifizierender Abschluss. Wer allerdings später in der Forschung tätig sein will oder Führungsaufgaben übernehmen möchte, für den reicht ein Bachelor nicht aus. Dazu ist ein Masterabschluss erforderlich. Das in der Regel vier Semester dauernde Masterstudium kann direkt nach dem Bachelor begonnen werden. Es ist aber auch möglich, nach dem Bachelor zwei bis drei Jahre Berufserfahrung zu sammeln und sich über den ersten Lohn oder das erste Gehalt zu freuen und danach an die Hochschule zurückzukehren und den Master in Angriff zu nehmen. Ist die Unterbrechung zwischen den beiden Studienabschnitten allerdings länger als drei Jahre, dann haben viele Kandidaten Probleme, sich wieder in den Studienalltag einzufinden und ausschließlich theoretisch zu arbeiten. Nach erfolgreichem Abschluss eines Masterstudiums ist eine Promotion möglich. Der Doktortitel verschafft seinen Trägerinnen und Trägern in der Regel Vorteile beim Lohn und erleichtert auch den Aufstieg in den Kader. Für junge Agraarwissenschaftlerinnen und Agraarwissenschaftler, die eine Karriere in der Forschung anstreben, ist er eine unverzichtbare Voraussetzung.

Was erwartet Sie im Studium?

Die konkrete Ausgestaltung des Studien- und Prüfungsplans ist an jeder Hochschule unterschiedlich. Bestimmte zentrale Fächer stehen aber in jeder Bildungseinrichtung auf dem Plan. Dazu gehören insbesondere die Fächer Pflanzenwissenschaften, Nutztierwissenschaften, Agraarökonomie sowie ergänzende Fächer aus dem Bereich der Natur- und der Ingenieurwissenschaften. Die Pflanzenwissenschaften beschäftigen sich mit der Frage, wie pflanzliche Nahrung für den Menschen und Futtermittel für Tiere effizient produziert werden können. Zu den Themenstellungen gehören die Anbaumethoden, die die größte Ernte garantieren. Aber auch Fragen danach, welchen Einfluss Dünger und Düngemethoden auf die Qualität der Lebensmittel, das Grundwassers und die Umwelt haben. Darüber hinaus wird der Einsatz von Pestiziden sowie die gentechnische Veränderung von Pflanzen erörtert. Wichtige Themen sind außerdem die Erhaltung der Lebensqualität auf dem Planeten sowie der Klimawandel und die Balance des ökologischen Systems. Die Nutztierwissenschaften beschäftigen sich mit der Haltung von Tieren zum Zweck der Gewinnung von Fleisch, Milch, Wolle und anderen landwirtschaftlichen Tierprodukten. Hier werden Kenntnisse über die Anatomie und die Eigenschaften von Nutztieren vermittelt. Des Weiteren stehen Lektionen über veterinärmedizinische Grundlagen, Tierhaltung und Tierernährung auf dem Stundenplan. In der Agraarökonomie werden grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt und auf die spezifischen Belange der Landwirtschaft angewandt. In der industriellen Produktion stehen die Optimierung von Prozessen und die dadurch realisierten Effizienzgewinne von jeher im Mittelpunkt der Betrachtung. Diese Prinzipien werden auch von der Agraarökonomie aufgegriffen. Daneben werden auch Kenntnisse im Steuer- und Rechnungswesen und in der Mitarbeiterführung vermittelt. Außerdem greift die Agraarökonomie soziologische Fragestellungen auf und thematisiert die globale Verteilung der Lebensmittel und die Ernährungsgerechtigkeit.

Natur- und Ingenieurwissenschaften

Noch vor hundert Jahren hat ein Bauer seine Felder mit Egge und Pflug bestellt. Die moderne, industrielle Landwirtschaft hat mit diesen Produktionsmethoden aber nichts mehr gemein. Das Bestellen und Bewässern der landwirtschaftlichen Nutzflächen erfolgt mit Hilfe hochentwickelter Maschinen und ausgefeilter Technologien. Um diese zu verstehen, zu beherrschen und weiterzuentwickeln, sind auch Kenntnisse in den Natur- und in den Ingenieurwissenschaften, insbesondere in den Bereichen Physik und Maschinenbau, erforderlich. Der Anbau von Nutzpflanzen, der Einsatz von Dünger und die Bekämpfung von Schädlingen erfordert darüber hinaus Wissen in den Bereichen Biologie, Botanik und Chemie.

Spezielle Fächer

Viele Hochschulen bieten spätestens im Rahmen des Masterstudiums die Möglichkeit, sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren. Besonders beliebt ist dabei der ökologische Landbau, ein Fach, das Angesichts des anhaltenden Booms organisch gewonnener Lebensmittel nicht nur für angehende Bio Bauern interessant sein dürfte.

Welche Hochschulen bieten das Fach Agraarwissenschaften an?

Das Fach kann an den nachfolgenden Schweizer Fachhochschulen studiert werden: - Berner Fachhochschule BFH - Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO - Zürcher Fachhochschule ZFH Wer ein wissenschaftliches Hochschulstudium abschließen will, kann das in der Schweiz im Fach Agraarwissenschaften nur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) Hier wird das Fach im Bereich Umweltsystemwissenschaften angeboten. Die gymnasiale Maturität wird aber in allen Mitgliedsstaaten der EU als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Wer schweiznah studieren will hat dazu die Möglichkeit an der Universität Konstanz oder an der Universität Freiburg im Breisgau, dort liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf den Themen Umwelt und Natürliche Ressourcen.

Welche persönlichen Anforderungen verlangt der Beruf Agraarwissenschaftler?

Die persönlichen Anforderungen, die angehende Agraarwissenschaftlerinnen und Agraarwissenschaftler mitbringen sollten, hängen stark von dem avisierten späteren Beruf ab. Wer in der industriellen Landwirtschaft arbeiten will, der sollte nicht an Allergien leiden, da dort der Umgang oder zumindest der gelegentliche Kontakt mit chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln kaum vermeidbar ist. Das gleiche gilt auch für eine Tätigkeit als selbständiger Landwirt. Für diesen Beruf sind darüber hinaus eine robuste Konstitution und körperliche Belastbarkeit notwendig. Zudem ist die Produktion von Tieren zur Gewinnung von Fleisch und Milch mittlerweile ethisch stark umstritten. Wer sich für diesen Zweig der Landwirtschaft entscheiden will, muss dies vor sich verantworten und akzeptieren können, dass der eigene Beruf in der Bevölkerung oft auf Ablehnung stößt. Unabhängig von der späteren Berufswahl sollten sich Studierende für Ernährungsfragen, die Gestaltung von Kulturlandschaften, die Haltung von und den Umgang mit Tieren sowie für Natur- und Ingenieurwissenschaften interessieren.

Karrieremöglichkeiten, Lohn- und Gehalt

Agraarwissenschaftlerinnen und Agraarwissenschaftlern steht nach Abschluss ihres Masterstudiums ein breites Tätigkeitsfeld offen. Sie können entweder in der industriellen Landwirtschaft arbeiten oder sich im ökologischen Landbau engagieren. Auch die Lebensmittelindustrie stellt Agraarwissenschaftler ein, die dort oft im Einkauf und in der Qualitätskontrolle tätig sind. Bei den Herstellern landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge werden gerade Agraarökonomen gerne im Vertrieb beschäftigt. Der Studienabschluss schafft darüber hinaus die idealen Voraussetzungen, um sich als (Bio-) Bauer oder als konventionelle Landwirtin selbständig zu machen. Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen mit Masterabschluss in der landwirtschaftlichen Industrie und in der Lebensmittelindustrie bewegen sich in etwa zwischen 70.000 und 80.000 CHF und erreichen nach einigen Berufsjahren den sechsstelligen Bereich. Das Einkommen selbständiger Landwirte kann deutlich höher oder niedriger ausfallen und hängt stark von der Fähigkeit ab, die eigenen Produkte optimal zu vermarkten. Wer als Agraarwissenschaftler in der Entwicklungshilfe tätig ist, muss sich meist mit einem deutlich geringeren Gehalt begnügen, der Beruf wird dafür oft als Sinn stiftend und befriedigend empfunden.

FAQ zu Lohn und Gehalt