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Agroingenieur

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Durchschnittlich verdient man als Agroingenieur 6.768 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 5.500 und 7.799 CHF im Monat.

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Durchschnittslohn: Agroingenieur

Ein Agroingenieur oder eine Agroingenieurin ist eine moderner Bauer oder eine moderne Bäuerinnen mit einem Universitäts- Abschluss. Genauer gesagt, handelt es sich um Experten/- innen im Bereich der landwirtschaftlichen Arbeitsgebiete und der dafür benötigten Technik. Die Tätigkeit ist spannend, facettenreich und zukunftsorientiert. Neben der oben genannten Berufsbezeichnung gibt es auch Agraringenieure/- innen oder Agricultural Engineer.

Menschen mit der entsprechenden Berufsausbildung besitzen eine umfangreiche Ausbildung und sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Folgende Bereichen stehen ihnen zur Verfügung:

  • Futtermittelwirtschaft
  • Nahrungsmittelindustrie und Düngemittelindustrie
  • Forstämter
  • Herstellerfirmen für Landmaschinen und landwirtschaftliche Nutzungsanlagen
  • Chemischen Industrie
  • Forschungseinrichtungen für Nahrungsmittel
  • Ministerien und Behörden im Bereich Umwelt
  • Ausserdem haben Agrarigenieure/- innen gute Chancen in Entwicklungs- und Schwellenländer einen Job zu finden.

Aufgaben und Projekte der Experten und Expertinnen

In früher Zeit war die landwirtschaftliche Arbeit für den Bauer oder die Bäuerin vor allen Dingen anstrengend und verbrauchte viel Körperkraft. In der heutigen Zeit erledigen hochtechnisierte Maschinen und Anlagen die Arbeit. Für die einwandfreie Durchführung und Effizienz sorgen Spezialisten mit Hochschulabschluss.

Agroingenieure/- innen sind Landwirte-, Forscher und Entwickler/-innen und verbinden mehrere Berufsbereiche in einem. Ihre Aufgaben richten sich nach ökonomischen, politischen, produktionstechnischen und landschaftlichen Aspekten.

In der Praxis beraten sie die Betreiber von landwirtschaftlichen Betrieben mit Agrarwirtschaft und Tierhaltung hinsichtlich einer effizienten Bewirtschaftung. Hierzu geben sie Ratschläge für den Anbau und die Vermarktung der Produkte unter Berücksichtigung der Umweltstandards und erneuerbaren Energien. Ausserdem versuchen sie die Qualität der Produkte zu verbessern und erarbeiten dazu Lösungen. Sie planen und organisieren den Anbau von Pflanzen und die Haltung von Nutztieren. Sind die Produktionsabläufe und Arbeitsabläufe in Gang, beobachten sie diese und entwickeln bei Bedarf Methoden zur Verbesserung.

Die Spezialist/- innen finden auch Tätigkeiten als Gutachter und testen oder überprüfen die Produkte auf ihre Qualität, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und bestimmen den Wert des Preises. Benötigen die Landwirt/ -innen sachbezogene Informationen oder Hilfe beim Betriebsumbau, führen sie mit ihnen aufklärende Gespräche und organisieren Fortbildungen.

Manche Experten übernehmen die Leitung in einem landwirtschaftlichen Grosstrieb mit 1000 Hektar und mehr Anbaufläche. Andere sind Ansprechpartner im Finanzmanagement von Zulieferern für Landmaschinen.

Bei einer Beschäftigung in der Industrie, entwickeln die Ingenieure/ -innen Maschinen und Systeme für eine effektivere landwirtschaftliche Erzeugung und bauen die Unternehmen entsprechend um.

Haben die Experten einen Job in einem Ministerium oder in einer Behörde untersuchen sie beispielsweise die Qualität von Bodenerden und planen Projekte zur Verbesserung.

Andere Ingenieur/ innen arbeiten als Dozenten an der Hochschule und geben ihr fundiertes Wissen an die Studenten weiter. Ebenso ist die Selbständigkeit als Berater/- in eine vielseitige Berufsmöglichkeiten.

Welche Voraussetzungen sind notwendig?

  • Allgemeiner Hochschulabschluss oder Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Technik
  • Gute Leistungen in den Fächern Biologie, Geografie und Erdkunde, Chemie und Physik, Mathematik, Wirtschaft. Ausserdem wichtig sind gute Kenntnisse in der deutschen und englischen Sprache
  • Grosses Interesse an der Landwirtschaft, Pflanzenzucht und Nutztierhaltung
  • Naturverbundenheit, Verpflichtungsgefühl gegenüber Natur und Umwelt
  • Interesse an Entwicklungen, Veränderungen und Verbesserungen
  • Planungs- und Organisationsbewusstsein
  • Offenheit für die internationale Zusammenarbeit
  • Bereitschaft weltweit zu reisen
  • Begabung für das wissenschaftliche Arbeiten
  • Exaktes, analysierendes Denken und systematisch- methodisches Vorgehen
  • Interesse an chemischen und biologischen Vorgängen
  • Interesse an Ernährungs- und Gesundheitsfragen
  • Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und organisatorischen Problemstellungen
  • Interesse an Technik, an mechanisch- technischen Abläufen
  • Neigung zu planender und organisierender Tätigkeit
  • Neigung am kaufmännischen und wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes
  • Interesse an Rechts- und Verwaltungskunde
  • Interesse an Datenverarbeitung
  • Interesse an fremden Ländern und Völkern, an Geographie und Fremdsprachen
  • Innovationsfreude
  • Geduld und Ausdauer
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperations- und Teamfähigkeit
  • Verantwortungsgefühl und Führungsfähigkeiten

Die Ausbildung in dem Berufszweig

Das eigenständige Fach Agroingenieur/ in kann an der Universität studiert werden. Es handelt sich um ein Bachelorstudium für einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Die Regelstudienzeit beträgt von 6 bis 8 Semester.

An den Hochschulen sind verschiedene wissenschaftliche Studiengänge möglich. Diese reichen von der Agrarwissenschaft über das Agrarmanagement im Landschaftsbau bis hin zu Nutztierwissenschaft. Es sind theoretische und praktische Unterrichtseinheiten vorgesehen. Ausserdem finden Exkursionen statt und sind Praktika in einem Landwirtschaftsbetrieb oder in der entsprechenden Industrie durchzuführen. Für die spätere Karriere ratsam ist ein Praxissemester im Ausland.

Folgende Fächer sind für das Studium angegeben:

  • Bodenkunde und Pflanzenbau
  • Qualitätsparameter landwirtschaftlicher Produkte
  • Genetik und Biotechnologie
  • Nutztierzucht und Nutztierernährung
  • Landtechnik
  • Phytomedizin und Pflanzenschutz
  • Agrarpolitik
  • Unternehmensführung und Management
  • Verfahrenstechnik und Pflanzenproduktion
  • Obstbau und Gemüsebau
  • Agrar- und Lebensmittelmarketing
  • Fremdsprachen

Nach einem erfolgreich absolviertem Bachelorstudium verleiht die Hochschule einen akademischen Grad.

  1. Bachelor of Science (B.Sc.)
  2. Bachelor of Engineering (B.Eng )

Die Alternativen zur Ausbildung

  • Ingenieur/- in für Gartenbau
  • Forstwirt/- in (Hochschule)
  • Ingenieur/- in für Landschaftsökologie/Naturschutz
  • Ingenieur/- in für Landschaftsarchitektur
  • Biologe/- in
  • Pferdewirtschafter/- in (Hochschule)

Welcher Verdienst ist möglich?

Nach einem erfolgreichen Studium im Bereich Agricultural Engineer ist ein Einstiegs- Gehalt in der freien Marktwirtschaft von ungefähr 46.000 Euro brutto im Jahr realistisch. Im öffentliche Dienst muss mit einem niedrigeren Lohn gerechnet werden. Deutlich höhere Verdienste sind in einem Job in der Forschung in der Lebensmittelbranche, in einer leitenden Position oder im Managementbereich möglich.

Das zu bezahlende Gehalt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Grösse, Sitz und Branche des Unternehmens sowie die Qualifikation und das Tätigkeitsfeld des/ der Angestellten. Eine sichere Steigerung vom Gehalt ergibt sich mit der wachsenden Berufserfahrung und Berufspraxis. Je mehr Kenntnisse und Erfahrungen der Bewerber anbieten kann, desto höher wird der Lohn ausfallen.

Um in der Agrarwissenschaft gleich mit einer höheren Bezahlung anfangen zu können oder um später mehr Geld zu erhalten, ist ein Master in Agrarwissenschaften die unverzichtbare Voraussetzung.

Möglichkeiten der Weiterbildung

  • Mit einem Aufbau-, Ergänzungs- oder Zusatzstudium lässt sich eine bessere wissenschaftliche oder berufliche Qualifikationen erreichen. Ausserdem können die während des Studiums und im Beruf erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten ausgebaut und vertieft werden.

  • Um eine Führungsposition oder eine Tätigkeit in der Forschung zu übernehmen, ist ein Masterabschluss notwendig. Der Masterstudiengang kann sofort im Anschluss an einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss oder als Studiengang als Weiterbildung nach einer Berufspraxis durchgeführt werden.

  • Wer in der Universitäten unterrichten und sein Wissen an die Studenten weitergeben möchte, sollte promovieren.

  • Eine Berufung zum Universitätsprofessor oder zur Universitätsprofessorin gelingt nur mit einer Habilitation.

Die Universitäten und Fachhochschulen

Das Angebot von Universitäten und Fachhochschulen in dem Ingenieurszweig sind gut. Folgende Hochschulbildungsgänge sind im Angebot:

  • Master of Science (Uni) – Pflanzenbauwissenschaften
  • Master of Science (Uni) - Intern. Aquatic Ecology ISATEC
  • Master of Science (Uni) - Wasser und Umwelt
  • Master of Arts (Uni) - Development Management
  • Master of Science (Uni) – Fischwirtschaft und Gewässerbewirtschaftung
  • Master of Science (Uni) - Nachhaltiges Ressourcenmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Phytomedizin

Der ersten Steine für eine Karriere im Beruf sind bereits im Studium zu legen. Erfolg und Ansehen im Beruf und ein hoher Verdienst sind der Lohn für Fleiss, Engagement und Know- how. Mit ausreichend Berufspraxis und steigender Berufserfahrung wächst das Selbstbewussstein und dauch der Verantwortungsbereich. Wichtig ist es, sich auf sein gewünschtes Arbeitsgebiet rechtzeitig festzulegen und zu spezialisieren. Praktika helfen Kontakte zu knüpfen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

FAQ zu Lohn und Gehalt