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Lektor

69.149 - 88.755 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Lektor 6.031 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 5.319 und 6.827 CHF im Monat.

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Commissioning Editor
Sachbearbeiter:in Kreditorenbuchhaltung 40-50% Teilzeit
Sachbearbeiter Kreditorenbuchhaltung 80-100% (m/w) / Collaborateur pour la tenue des comptes créditeurs 80-100% (h/f)
Editorial-Designer (m/w, 80-100%)
Sachbearbeiter/in Kreditorenbuchhaltung 80-100%
Content Editor & Manager 80-100%
Content Editor & Coordinator
Autor/-in und Fachlektor/-in für Informatik und Wirtschaftsinformatik
Online Editor (Redaktion) (m/w/d) 80-100%
Online Editor (Redaktion) (m/w/d) 80-100%
SachbearbeiterIn Kreditoren
SACHBEARBEITER KREDITOREN (M/W) TEILZEIT
Editorial Designer (w/m) Teilzeit
Sachbearbeiter Kreditorenbuchhaltung (m/w) Teilzeit
Sachbearbeiter Kreditoren 50-60% (m/w)
Senior Medical Editor/Proofreader (a)
Technical Editor
Projektverantwortliche/r Fachbereich Kreditoren 100% (befristet)
Sachbearbeiter Kreditoren (d/w/m) 60% - 70%
Lettore/Lettrice di lingua tedesca e tedesco economico (Wirtschaftsdeutsch) / Stelle als Lektor/in für deutsche Sprache und Wirtschaftsdeutsch
Buchhalter Kreditoren (w/m/d)
Video Editor ZüriToday 80-100% (a)
Fachspezialist Kreditoren & Finanzbuchhaltung 80-100% (m/w) / Spécialiste en tenue des comptes créditeurs et comptabilité financière 80-100% (h/f)
Mitarbeiter/in Kreditorenbuchhaltung 60 - 80% (m/w/d)
Osterwalder SG AG: Sachbearbeiterin Kreditoren 100%
Video Editor & Motion Designer
Kreditorenbuchhalter 100% (w/m/d)
Staff UX Designer - Document Editor - Zurich
Accountant Accounts Payable - Kreditoren Buchhalter/in (60%) (m/w/d)
Sachbearbeiter/-in Debitoren/Kreditoren 40%-60% (m/w/d)
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Durchschnittslohn: Lektor

Lektor Lohn

Lektor Lohn

Für einen Lektor sind Bücher und Texte alles. Für sie heisst es lesen, mehr lesen und noch mehr lesen. Innerhalb eines Verlages ist es die Aufgabe von Lektoren, die Werke zu sichten, eingereichte Manuskripte zu beurteilen und an deren Vollendung zu feilen, indem sie Stil, Sprache, Grammatik und Orthografie verbessern. Lektoren sind die ersten, welche die kommenden Bestseller in den Händen halten. Doch wird der Grossteil der eingereichten Manuskripte es nie so weit schaffen. Als Lektor muss man auch viele schriftstellerische Fehltritte lesen. Freien Lektoren, die nicht in einem Verlag tätig sind, geht es nicht anders.

Ausbildung

Der Lektor ist ein typischer Quereinsteiger-Beruf. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung zum Lektor. Viele Lektoren kommen aus dem akademischen Bereich, haben Journalistik oder eine Geisteswissenschaft studiert. Spezialisierte Lektoren, etwa im Bereich des Sachbuches, haben oftmals das dazugehörige Fach studiert. Buchwissenschaften und Germanistik sind häufige Studienfächer für angehende Lektoren.

Zunächst gibt es die Möglichkeit, Korrektor zu werden. Ein Korrektor kümmert sich in erster Linie um den reinen Text, Satzbau, Grammatik, Orthografie. Der Schweizerische Verband für Visuelle Kommunikation Viscom bietet eine Ausbildung zum „Korrektor/Korrektorin mit eidgenössischem Fachausweis (EFA)“ an. Damit verfügt man über die Grundkenntnisse des Lektorierens. Weiterhin bietet die Schule für Angewandte Linguistik sowie die Medienschule Nordwestschweiz eine Ausbildung zum Lektor/Lektorin an. Außerdem bieten in der Schweiz und in Deutschland verschiedene Verbände und Unternehmen Seminare an, welche einem einige Kenntnisse, die für diesen Beruf notwendig sind, vermitteln können. Die sind allerdings nicht notwendig, um in dieses Berufsfeld einzusteigen.

Eine Möglichkeit, in der Welt der Bücher Fuss zu fassen, besteht in einem Praktikum oder Volontariat in einem Verlag. Mit solchen Praktika lässt sich schon während der Ausbildung oder des Studiums beginnen. Das Volontariat kann dabei als eine verlängerte Einführungszeit angesehen werden und sechs bis zwölf Monate dauern. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, über den Buchhandel einzusteigen, etwa als Buchhändler oder Buchhändler in EFZ Kommunikation.

Voraussetzungen

Eine Grundvoraussetzung ist die Liebe zum gedruckten Wort, zum Buch und zur Sprache. Lektoren müssen ihre Sprache perfekt beherrschen. Nicht nur ein sicheres und durch Lektüre geschultes Sprachgefühl sind notwendig, sondern auch die Beherrschung der aktuell gültigen Rechtschreibung. Eine spezifische Ausbildung gibt es nicht, eine Ausbildung in einer Buchhandlung oder ein geisteswissenschaftliches Studium machen sich jedoch gut im Portfolio. Denkbar ist neben der Germanistik und der Literaturwissenschaften auch die Journalistik. Anschliessend folgt oft die Ausbildung im Verlagswesen. Andere Lektoren sind freie Selbstständigerwerbende, auch wenn sie gelegentlich mit Verlagen zusammenarbeiten. Solche Selbstständigerwerbenden müssen dieselben Fähigkeiten zur Selbstorganisation und Disziplin mitbringen wie Selbstständigerwerbende aus anderen Zweigen.

Aufgaben Die Aufgaben eines Lektors sind vielfältig. Freie Selbstständigerwerbende kümmern sich zumeist nur um den Text. Sie redigieren Manuskripte, beheben Rechtschreib- und Zeichenstellungsfehler und verbessern die Sprache des Textes. Nach einer ersten Sichtung kann der Lektor feststellen, wie viel Arbeit das Manuskript bis zur Reife bräuchte und veranschlagt einen Preis gemäss des Aufwandes. Bei den eingesendeten Texten kann es sich um Romane, Sachbücher, wissenschaftliche Arbeiten, Webseiten- und Werbetexte sowie um Broschüren handeln. Bei Verlagslektoren sind die Aufgaben umfassender. Sie sind aktiv daran beteiligt, die nächsten Bücher für das Verlagsprogramm auszuwählen. Sie schätzen das Marktpotential des Werkes ein und ob es sich gegebenenfalls für ausländische Märkte eignet. Die Übersetzbarkeit eines Werkes spielt hierbei eine Rolle. Sie lesen ebenfalls ausländische Werke, bemühen sich um Lizenzen, um diese in das Verlagsprogramm aufzunehmen und engagieren Übersetzer. Verlagsautoren fungieren als Vermittler zwischen dem Autor und dem Verlag. Sie betreuen die Autoren nach der Einreichung des Manuskriptes bis hin zur Veröffentlichung. Oftmals entsteht dabei ein enges Verhältnis zwischen dem Lektor und dem Autor. Sie verhandeln die Honorare für Autoren und kalkulieren die Kosten für Buchprojekte. Sie arbeiten ausserdem mit dem Marketing zusammen, um die Bücher effektiv zu vermarkten. Sie fertigen selber Informationstexte an, wie die Klappentexte am Buch, arbeiten am Layout mit und können auch an der Auswahl des Covers und der Illustrationen beteiligt sein.

Wo arbeitet man als Lektor?

Lektoren arbeiten entweder innerhalb des Verlages oder freiberuflich von ihrem eigenen Büro aus. Da es Verlage unterschiedlicher Grösse und Ausrichtungen gibt, kann auch das Arbeitsumfeld eines angestellten Lektors unterschiedlich ausfallen. Freiberufler kennen keine festen Arbeitszeiten und es kann vorkommen, dass sie ihre Arbeit mit ins Wochenende mitnehmen. Auch für einen festangestellten Lektor kann sich der Manuskriptstapel so sehr türmen, dass sie abseits der regulären Arbeitszeit weiterlesen.

Gehalt eines Lektors

Der Lohn von Lektoren hängt stark von der Grösse des Unternehmens, der Berufserfahrung und der eigenen Stellung innerhalb des Unternehmens ab. Das Durchschnittsgehalt liegt bei etwa 6200 Schweizer Franken im Monat. Ein Volontariat wird oftmals vergütet, der Lohn fängt hier bei etwa 1.000 Schweizer Franken im Monat ab. Das Gehalt für Freelancer hängt von der eigenen Tüchtigkeit und von den eigenen Preisen ab. Sie müssen selber darüber entscheiden, wie viel ihre Arbeit wert sein soll, was teilweise von dem Bearbeitungsbedarf des Manuskriptes abhängt.

Sind Lektoren AHV-pflichtig?

Ob jemand in die Pensionskasse, die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Invalidenversicherung (IV) und die Erwerbsersatzordnung (EO) einzahlt, hängt ganz von dem Status des Lektors ab. Ist er ein Angestellter bei einem Verlag, dann zahlt sein Arbeitgeber die Beiträge für die Pensionskasse. Ist er selbstständigerwerbend, dann muss er selber in die AHV und Pensionskasse zahlen. Die Beitragszahlungen richten sich nach dem Jahreseinkommen. Die Übergänge dahingehend, wann jemand selbstständigerwerbend ist oder nicht, können mitunter fliessend sein und zu einem Rechtsstreit ausarten. Wenn etwa ein selbstsändigerwerbender Lektor so eng mit einem Verlag zusammenarbeitet, dass er eigentlich als dessen Mitarbeiter zu zählen hat.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer sich erst einmal einen Platz in einem Verlag ergattern konnte, für den bieten sich verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Zum Beispiel die Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich. So ist es denkbar, sich nur auf das Wissenschaftslektorat oder Belletristik zu spezialisieren. Ebenfalls bietet sich die Möglichkeit, die Karriereleiter weiter hochzusteigen, indem die Lektoren Programmleiter und schliesslich Chefredakteur werden. In dieser Position tragen sie die Verantwortung für das gesamte Verlagsprogramm und leiten ein Team an Lektoren.

Arbeitsmarkt

Der Job eines Lektors ist hart umkämpft. Viele Geisteswissenschaftler zielen nach einem Studium darauf ab, in einem Verlag Manuskripte zu lektorieren und am Verlagsprogramm mitzuarbeiten. Die Konkurrenz ist demnach hoch. Wer keine feste Anstellung erreichen kann, der macht sich oft selbstständig. Mittlerweile greifen viele Verlage auf selbstständigerwerbende Lektoren zurück.

Wer sucht nach Lektoren?

In erster Linie suchen Verlage nach Lektoren. Es gibt auch die Möglichkeit, bei einem Lektorat oder einer Agentur tätig zu werden. Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die mit Verlagen auf Projektbasis zusammenarbeiten. Eine solche Zusammenarbeit kann auch als einzelner, selbstständigerwerbender Lektor zustande kommen. Freelancer arbeiten ebenfalls mit Menschen zusammen, die ihre wissenschaftliche Arbeit lektorieren lassen wollen oder Autoren, die ihr Buch im Selbstverlag herausgeben. Um an solche Aufträge zu kommen, müssen freie Lektoren sich selbst vermarkten, am besten mit einer Präsenz im Netz.

FAQ zu Lohn und Gehalt

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